Ak­tu­el­les

Wichtige Information!

Unser Schwimmbad, die Sauna und die Sole-Therapie werden derzeit saniert und stehen voraussichtlich ab August 2024 wieder für Sie zur Verfügung,

Eine Patientin auf einem Ergometer wird von einen Physiotherapeuten betreut.

Be­son­de­re An­ge­bo­te der Knapp­schafts-​Kli­nik Bad Neu­e­nahr-​Ahr­wei­ler

1. Be­ra­tungs-​ und Schu­lungs­an­ge­bot für Pa­ti­en­ten mit Dia­be­tes mel­li­tus

Unser erfahrenes, multiprofessionelles Diabetesteam berät Sie individuell und schult Sie im Umgang mit der Erkrankung und ihren Begleit- und Folgeerkrankungen.

Diabetesteam: Diabetologen, Diabetesberater DDG, Pflegepersonal, Wundexperten, Diabetesassistentin DDG, Diätassistentinnen, Medizinisches Fachpersonal im Labor, Fachpsychologe DDG, Diplom-Sozialarbeiter, Physiotherapeuten

  • Diabetes-Einzelberatung


    Sie können sich zu den verschiedensten Fragestellungen wie Ernährung, Blutzuckerselbstkontrollen, Insulindosisfindung etc. beraten lassen.

Ihre technischen Hilfsmittel zur Diabetesbehandlung wie zum Beispiel Blutzucker-Messgerät, Pen und Insulin-Pumpe können Sie bei uns auf die korrekte Bedienung und Handhabung sowie auf die Funktionsfähigkeit überprüfen lassen.

In Einzelgesprächen mit der Diabetesberaterin (DB) können Sie Lösungswege für eine alltagstaugliche Therapie erarbeiten – mit dem Ziel der Sicherheit und Selbständigkeit im Umgang mit dem Diabetes.

  • Diabetes-Gruppenschulung

In unserer Reha-Klinik bieten wir eine strukturierte multidisziplinäre Gruppenschulung für insulinbehandelte und nicht insulinbehandelte Diabetiker und Diabetikerinnen nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Im Rahmen der Rehabilitation haben Verhaltensübungen in den Gruppenschulungen sowie ein Erfahrungsaustausch unter Gleichbetroffenen einen sehr hohen Stellenwert.

Themenbereiche unserer Gruppenschulung:

  • Das Krankheitsbild
  • Ernährung
  • Leben mit Diabetes
  • Selbstkontrolle des Blutzuckers und selbstständige Festlegung der Insulindosis
  • Orale Antidiabetika – Medikamente, Einnahme, Wirkung
  • Selbstständige Insulindosis Anpassung
  • Insuline und ihre Wirkung
  • Grundlagen und Handhabung der Insulinpumpe bei CSII
  • Stoffwechselentgleisungen: Ursachen, Anzeichen, Maßnahmen
  • Diabetesgerechte Fußpflege und richtiges Schuhwerk
  • Technische Hilfsmittel benutzen
  • Diabetes und Begleiterkrankungen
  • Diabetes am Arbeitsplatz und im Alltag
  • Diabetes in besonderen Lebenssituationen (z. B. Reisen, Sport, Operationen)

2. Be­ra­tungs-​ und Schu­lungs­an­ge­bot für adipö­se (über­ge­wich­ti­ge) Men­schen

Im Rahmen unseres Therapieprogramms betreut Sie ein interdisziplinäres Team (Arzt, Diätassistentin, Psychologin, Psychotherapeuten). Ziel des Programms ist es, durch Anleitung zur Verhaltens- und Lebensstiländerung eine langfristige Gewichtsreduktion zu erreichen.

Bausteine des Programms sind:

  • Ernährungstherapie (Fettpunkteprogramm)

    Durch ausführliche Ernährungsschulung werden die Patientinnen und Patienten in die Lage versetzt, eigenverantwortlich ihre Nahrung zusammenzustellen und den Fettgehalt zu bestimmen.

    Die fettarme und kohlenhydratbewusste Kost ist leicht umsetzbar und bietet für den Übergewichtigen, im Gegensatz zu restriktiven Diäten, mehr Lebensqualität. Er soll so zu einer Ernährungsweise finden, die er dauerhaft einhalten kann.

  • Bewegungstherapie


    Das Bewegungsprogramm wird ärztlicherseits unter Berücksichtigung der Begleiterkrankungen und der individuellen Belastbarkeit des Patienten bzw. der Patientin zusammengestellt. Grundsätzlich werden Ausdauertrainingseinheiten wie Ergometertraining, Nordic-Walking/Walking sowie Therapien im Wasser (Wassergymnastik, Aquajogging) bevorzugt.

  • Verhaltenmodifikation


    Im Vortrag zeigt Ihnen unsere Diplompsychologin mit verhaltenstherapeutischen Methoden Wege auf, wie Sie ihren Lebensstil im Alltag gesundheitsbewusster gestalten können. Um eine dauerhafte Verhaltensänderung zu fördern, werden unbewusst ablaufende Prozesse des Essverhaltens aufgedeckt und Techniken der Selbstbeobachtung (mit dem Ziel der Selbstkontrolle) vermittelt.

3.  Be­ra­tungs-​ und Schu­lungs­an­ge­bo­te für on­ko­lo­gi­sche Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten

Unseren krebsbetroffenen Patientinnen und Patienten bieten wir konkrete Hilfen im Umgang mit der Erkrankung an. Individuelle Beratung sowie die Schulungen und Vorträge zeigen Ihnen Perspektiven für ein Leben mit und nach einer Krebserkrankung auf.

Abhängig von der Grunderkrankung betreuen Sie Fachleute aus verschiedenen Bereichen. Neben speziellen Programmen für Patientinnen mit Brustkrebs und für Personen mit Krebserkrankungen des Magen-Darm-Trakts bieten wir auch Informationen und konkrete Hilfe zur Überwindung der durch häufig einschneidende Therapiemaßnahmen entstandenen Beschwerden und Funktionsstörungen.

Programm für Patientinnen nach Brustkrebs

  • Schulung und Beratung zum Thema Brustkrebs in Einzel- und Gruppengesprächen (Arzt, Breast Care Nurse)
  • Beratung zum Thema Heil- und Hilfsmittel wie zum Beispiel Brustprothesen
  • Kosmetikberatung nach Chemotherapie
  • Schulung und Beratung zu sozialrechtlichen Themen sowie Nachsorgeleistungen
  • Gezielte Physiotherapie- und Bewegungstherapieangebote für brustoperierte Frauen
  • Gezielte Ernährungsberatung
  • Psychoonkologische Betreuung
  • Behandlung von Auswirkungen und Begleiterscheinungen der Tumortherapie

Programm für Patientinnen und Patienten nach Krebserkrankungen des Magen- /Darmtrakts bzw. der Verdauungsorgane

  • Gezielte Ernährungsberatung im Einzelgespräch sowie in der Gruppe z. B. Gruppengespräch nach Magen-/Speiseröhrenoperation oder Gruppengespräch nach Darmoperation
  • „Mangelernährtenprogramm“ für Patienten mit deutlichem Gewichtverlust zum Beispiel nach Operation und/oder Chemotherapie
  • Regelmäßige Betreuung und Anleitung durch Fachschwester für Patienten mit Stomaanlage oder nach Stomarückverlagerung
  • Gruppengespräch für Stomaträger
  • Vorstellung der Deutschen ILCO – Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs
  • Gezielte Physiotherapie- und Bewegungsangebote zum Beispiel Bauchdecken- und Beckenbodentraining
  • Psychoonkologische Betreuung
  • Schulung und Beratung zu sozialrechtlichen Themen und Nachsorgeleistungen

 

Zu­satz­an­ge­bo­te

  • Kosmetikberatung für Frauen mit Krebserkrankung
  • Qigong (chinesische Meditations- und Bewegungsform)
  • Kreativangebote
    - Malkurs
    - Bastelnachmittage (Modeschmuck, Serviettentechnik)
  • Informationsveranstaltung Deutsche ILCO
  • Halbtagesfahrten in die nähere Umgebung

Un­se­re Son­der­kon­zep­te

Sonderkonzepte sind Therapiemaßnahmen, die im medizinischen Bereich ein besonderes Behandlungsangebot darstellen. Hier bekommen Sie einen Überblick:

On­ko­lo­gie-​MBOR Stu­fe B

In der Onkologie erhalten Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit besonderen beruflichen Problemlagen spezifische berufsbezogene Therapieangebote zur Besserung bzw. zur Wiederherstellung der erheblich gefährdeten oder bereits geminderten Erwerbsfähigkeit, um den Anforderungen am bisherigen oder angestrebten Arbeitsplatz gerecht zu werden.

Ga­stro­en­te­ro­lo­gie-​MBOR Stu­fe B

In der Gastroenterologie erhalten Rehabilitanden mit besonderen beruflichen Problemlagen spezifische berufsbezogene Therapieangebote zur Besserung bzw. zur Wiederherstellung der erheblich gefährdeten oder bereits geminderten Erwerbsfähigkeit, um den Anforderungen am bisherigen oder angestrebten Arbeitsplatz gerecht zu werden.

Le­ber­trans­plan­ta­ti­on

Rehabilitationen nach durchgeführter Lebertransplantation.

Diese kann auch schon länger zurückliegen; Nachsorge, Aufklärung und Schulung sind Bestandteile der Reha.

In­te­gra­ti­ve Me­di­zin

  • Aktivierung der Selbstregulation, Optimierung von Gesundheit und Lebensqualität, Lebensstilmodifikation
  • komplementärmedizinische (CAM – complementary and alternative medicine) bzw. naturheilkundliche Verfahren + Schulmedizin.

Das heißt, dass die komplentären bzw. alternativen Therapien in den schulmedizinischen Therapienplan mit eingegliedert werden bzw. diesen ergänzen.

Adi­po­si­tas

  • spezielles Programm zur langfristigen Gewichtsreduktion und Lebensstiloptimierung bei Adipositas
  • „Das Programm ist über einen Zeitraum von 1,5 Jahren angelegt mit einem 3-wöchigem Erstaufenthalt, einem 1-wöchigen Folgeaufenthalt nach 6 Monaten sowie einem 1-wöchigem Folgeaufenthalt 1,5 Jahre nach dem ersten Aufenthalt.“

Voraussetzung: für die Teilnahme an den Folgeaufenthalten ist eine Fortsetzung bzw. Erhalt der Gewichtsreduktion notwendig

Eine Lore im Klinikgarten.

Gut zu wis­sen

Frei­zeit­mög­lich­kei­ten in der Re­ha

In der Eifel haben Sie ideale Möglichkeiten zur Erholung. Entlang steiler Weinbergterrassen erwarten Sie unvergessliche Eindrücke. Der „Rotweinwanderweg“ führt Sie an malerischen Winzerdörfern und Burgruinen vorbei.

Bad Neuenahr-Ahrweiler verfügt über zwei reizvolle Zentren: das historische Ahrweiler mit seinen alten Fachwerkhäusern im mittelalterlichen Mauerring und Bad Neuenahr mit seinem Kurviertel, dem Badehaus, den Jugendstilhäusern und dem Spielcasino. Einkaufspassagen und Fußgängerzonen laden zum Bummeln ein. Kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Theatergastspiele, Filmtheater und mehr sorgen für Abwechslung.

Auch in unserer Reha-Klinik haben Sie vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung: von Kreativangeboten über Tischtennis, Billard und Freizeit-Schach bis zu Qigong. Auch das Bewegungsbad der Klinik können Sie zu bestimmten Öffnungszeiten nutzen. Die Cafeteria, unser Außenbereich und unsere Sonnenterrasse laden zur Ruhe und Entspannung ein.

Be­gleit­per­son

Sie möchten Ihren Angehörigen während der Rehabilitationsmaßnahme bzw. Anschlussheilbehandlung mitbringen? 

Für Ihren Aufenthalt mit einer Begleitperson haben wir in der Knappschafts-Klinik Bad Neuenahr-Ahrweiler freundlich ausgestattete Zweibettzimmer.

Die Kosten betragen pro Übernachtung in einem Doppelzimmer 79,00 Euro einschließlich der Vollverpflegung.

Interessiert? Dann setzen Sie bitte sich rechtzeitig mit uns in Verbindung.


E-Mail: bad-neuenahr-info@kbs.de

Tel: 02641/86-0

Wunsch-​ und Wahl­recht

Nach §8 SGB IX haben Sie bei der Wahl Ihrer Rehaklinik ein Wunsch und Wahlrecht.

Damit Sie Ihre Rehabilitation bei uns durchführen können, möchten wir Ihnen einige Informationen an die Hand geben:

  • Informieren Sie sich, wenn möglich, bereits vor der Beantragung Ihrer Rehamaßnahme über Rehakliniken, die Ihre Erkrankung behandeln und auch Ihren persönlichen Wünschen wie z.B. der Lage entsprechen.

    Beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass Ihre Wunschklinik zertifiziert ist und auch keine medizinischen Gründe Ihrer Aufnahme entgegenstehen. Ergänzen Sie dann Ihren Rehaantrag mit einem entsprechenden Vorschlag.

  • Beachten Sie, dass ein Rehabilitationsträger (z. B. der gesetzlichen Krankenversicherung oder die DRV) nicht berechtigt ist, Ihrem Wunsch nur unter der Bedingung einer Zuzahlung nachzukommen. Dass heisst, eventuell entstehende Mehrkosten für die Reha als Differenz zum Pflegesatz einer vom Kostenträger bevorzugten Reha-Einrichtung müssen Sie nicht selber zahlen! Eine solche Zuzahlungspflicht gibt es laut Gesetz nicht! Es gilt das Sachleistungsprinzip, d. h., Sie haben gegenüber dem Kostenträger einen gesetzlichen Anspruch auf die Rehabilitationsleistung und nicht nur auf Kostenerstattung. Mehrkosten können nur dann vom Versicherten verlangt werden, wenn die Klinik über keinen Versorgungsvertrag gem. § 111 SGB V verfügt oder wenn sich die Zuweisung des Versicherten in die Wunschklinik nicht medizinisch oder durch wichtige persönliche Lebensumstände begründen lässt. Üben Sie also Ihr Wunschrecht aktiv aus!

Wer trägt die Kosten?

Keine Sorge! Die Kosten für Ihre Reha in Bad Neuenahr übernimmt normalerweise Ihr Rentenversicherungsträger oder Ihre Krankenkasse. Vorausgesetzt, Ihr behandelnder Arzt stellt fest, dass Sie eine Reha- oder Anschlussbehandlung benötigen.

Unsere Rehaklinik nimmt Patientinnen und Patienten aller Rentenversicherungsträger auf. Außerdem Patientinnen und Patienten gesetzlicher oder privater Krankenkassen. Auch privat versicherte und selbstzahlende Personen, die etwas Gutes für Ihre Gesundheit tun wollen, sind bei uns natürlich herzlich willkommen.

Ein Versorgungsvertrag nach § 111 SGB V liegt vor. Für die Onkologie haben wir einen Belegungsvertrag mit der Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung in NRW (www.argekrebsnw.de).